European Trauma Course (ETC) - 2017

Veranstaltungsdatum: 
02.11.2017 - 08:00 bis 04.11.2017 - 16:00


European Trauma Course
Der European Trauma Course (ETC) ist ein Projekt der European Trauma Working Group (ETWG). Über 2,5 Tage werden Ärzte an Simulatoren in Fallszenarien zum Schockraummanagement geschult. Die Kursinhalte werden vorwiegend als Fallbeispiele mit steigendem Schwierigkeitsgrad in Kleingruppen vermittelt.

European Trauma Working Group
Der ETC wird von der European Trauma Working Group entwickelt und durchgeführt. Die Gruppe besteht aus international anerkannten Spezialisten aus allen Fachgebieten die in die Traumaversorgung eingebunden sind. Die Arbeitsgruppe hat sich unter der Schirmherrschaft des European Resuscitation Council konstituiert. Die folgenden europäischen Fachgesellschaften sind in der ETWG repräsentiert:

  • ESTES (European Society for Trauma and Emergency Surgery)
  • EuSEM (European Society of Emergency Medicine)
  • ESA (European Society of Anaesthesiology)
  • ERC (European Resuscitation Council)
 
 
Kursziele
  • Leitung eines Traumateams
  • Mitarbeit als Teammitglied in einem Traumateam.
 
Kursmaterialien
Das ETC Kursmanual wird 4 Wochen vor Kursbeginn als CD ROM verschickt.
 
 
Zielgruppe
Alle Berufsgruppen und alle Fachrichtungen die professionell mit der innerklinischen Versorgung polytraumatisierter Patienten befasst sind. Die maximale Teilnehmerzahl in einem Kurs beträgt 24.
 
 
Leistungsnachweis
Die Überprüfung zur Bescheinigung der erfolgreichen Kursteilnahme erfolgt sowohl kontinuierlich in den einzelnen Workshops als auch anhand einer Praxisprüfung zum Kursende.
 
 
Zertifikat
Am Kursende wird ein Zertifikat aller beteiligten Fachgesellschaften ausgestellt.
 
 
Kursort
Universitätsmedizin der Georg-August-Universität Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen

Kursgebühr
950,- Euro

900.- Euro (für Mitglieder des GRC)

Registrierung
Da die Kursinhalte vorwiegend in Kleingruppen mit einem Instruktoren - Teilnehmerverhältnis von 2:4 vermittelt werden ist die Teilnehmerzahl auf 24 beschränkt. 

 
 
Hintergrundinformation
Trauma ist nach wie vor die wichtigste Todesursache bei jungen Menschen. Eine aktuelle Publikation der WHO – Europa zeigt, dass durch moderne Versorgungsstrukturen die Mortalität um bis zu 30% reduziert werden kann. Dies hängt im Wesentlichen von Zusammenarbeit aller Beteiligten von der Unfallstelle bis zur definitiven Versorgungseinrichtung ab.
 
Die Patientenversorgung im Schockraum ist ein wichtiger Bestandteil dieser Versorgungskette. Wesentliche Determinanten sind ein eingespieltes Team und die problemlose Zusammenarbeit aller beteiligten Fachgebiete.
 
Dabei ist die initiale Versorgungssequenz keine starre Abfolge bestimmter Untersuchungen und Interventionen, sondern ein dynamischer Vorgang in dem Untersuchungen und Interventionen dem Patientenzustand angepasst zeitgleich durchgeführt werden. Sie stellt eine Reihe von parallel ablaufenden Prozessen dar, die sinnvoll koordiniert werden müssen um den maximalen Nutzen für den Patienten zu erzielen.
 
Ausbildung und Training sind notwendig um diese Prozesse und deren Organisation zu verstehen – und gleichzeitig die Aufgaben- und Rollenverteilung im Team zu ermöglichen.
 

 

Weitere Informationen:
Anmeldung bitte senden oder faxen an:
Dr. med. O. Schmid
E-Mail
Klinik für Anästhesiologie
Universitätsmedizin der Georg-August-Universität Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen
Fax: +49 551 / 39-8676