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SAT 1 13.02.2014 I Simulationszentrum Göttingen

Komplikationen und Extremsituationen während einer Operation sind glücklicherweise nicht die Regel, doch sie können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Ärzte und Studierende im Lehr- und Simulationszentrum der Uniklinik Göttingen üben daher in speziellen Kursen, wie man in solchen Notfallsituationen richtig handelt. An Puppen werden sie unter realistischen Bedingungen geschult und dabei kann nahezu jede unverhoffte Komplikation simuliert werden, die während einer OP passieren kann - von allergischen Reaktionen bis hin zum Herzinfarkt. Die Simulationspuppen reichen vom Baby- bis hin zum Erwachsenenalter. Die Übungen werden zudem per Video aufgezeichnet und zum Abschluss des Kurses können die Ergebnisse in der Gruppe somit detailliert ausgewertet, diskutiert und individuell analysiert werden.



 

Notfallübung während eines Anästhesie-CRM 05.07.2013

Überraschend wurden sie aus den Kursräumen geholt und in den Innenhof der ehemaligen Hautklinik gebracht. Dort war im Vorfeld ein Ernstfallszenario aufgebaut worden.



Der simulierte Fall: Eine Autofahrerin ist mit ihrem Pkw in die Zuschauer eines Schützenfestes gefahren. Die Fahrerin hat einen Herzinfakt, der Beifahrer ist schwer verletzt, eine weitere Schwer- und zwei Leichtverletzte befinden sich unter den Zuschauern.



Die Ärzte mussten sich schnell einen Überblick über die Dringlichkeit der Versorgung jedes einzelnen Patienten verschaffen und sich mit den Teilnehmern der "Schnell-Einsatz-Gruppe Göttingen" sowie dem Rettungsdienst koordinieren.

 

Pressebericht zur Eröffnungsfeier unserer neuen Räume, 23.08.2013



 

  Pressebericht als PDF zum Download

 

 

Pressebericht Göttinger Tageblatt

Neue Räume für Simulationszentrum der Universitätsmedizin Göttingen

Unfall von „Sim-Junior“: Feuerwehrleute Christian Störbrock und André Riesner (r.) üben den Notfall.

© Heller
 
Drei Patienten auf der Intensivstation, drei akute Probleme. Ein 56-jähriger Mann, gerade am Herzen operiert, hat Kammerflimmern. Bei einem  23-Jährigen mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma gibt es Komplikationen bei der Beatmung. Und direkt daneben sorgt ein alkoholisierter Patient zuerst für gute Unterhaltung und nimmt dann Reißaus.



Göttingen. Dieses Szenario hat das Team vom Simulationszentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Besuchern gezeigt, die die Eröffnungsfeier am neuen Standort besuchten. Ziel ist es, die Fachkräfte die Simulation vergessen zu lassen. Das gelingt, weil die Bedingungen der Wirklichkeit sehr nahe kommen ...




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